Bachschusterfest (Bachschusterfest 2009)

Bad Homburger Woche 30.7.2009

Gonzenheimer Abend beim Bachschuster

Der Geschichtliche Arbeitskreis Gonzenheim e.V. traf sich am Samstag, dem 11. Juli, zu einem gemütlichen Abend auf dem Hof Fritzel, auch beim „Bachschuster“ genannt. Heute ist er das Anwesen des 2. Vereinsvorsitzenden Heinz Humpert und seiner Frau Waltraud.

In trauter Runde, bei selbst zubereitetem Essen, gab es erstaunliche Geschichten aus der historischen Tiefe des alten Gonzenheim zu hören. Heinz Humpert erzählte aus der 400jährigen schicksalhaften Geschichte des Hofes, wie die Hexenprozesse um 1650 viel Leid über den Hof brachten.

Im Mittelpunkt stand aber an diesem Abend der vor 27 Jahren maßgebliche Mitbegründer des Vereins und bisherige Vorsitzende: Karl-Adolf Westerfeld, der sich um die Erforschung der Gonzenheimer und Bad Homburger Geschichte sehr verdient gemacht hat. Er wurde vom neuen Vorsitzenden, Ernst R. Henrich feierlich zum Ehrenvorsitzenden ernannt.

Taunus Zeitung vom 5.9.2009 

Westerfeld jetzt Ehrenvorsitzender 

Gonzenheim. Der Vorstand des Geschichtlichen Arbeitskreises Gonzenheim hat im Rahmen des Bachschusterfestes seinen langjährigen Vorsitzenden Karl-Adolf Westerfeld zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Westerfeld gehörte nicht nur zu den Gründungsmitgliedern, sondern war auch seit den Anfängen Vorsitzender und Sprecher des Zusammenschlusses der Gonzenheimer Ortsforscher. Bei der letzten Vorstandswahl trat er nicht mehr an. Stattdessen leiten nun Ernst R. Henrich als Vorsitzender und Heinz Humpert als 2. Vorsitzender die Geschicke des kleinen aber überaus regen Vereins. 

Das Bachschusterfest fand im 400 Jahre alten Anwesen von Heinz Humpert und seiner Frau Waltraud in Alt-Gonzenheim statt, das seit Alters her den Hausnamen „Bachschuster“ trägt. In geselliger Runde berichtete Humpert über die Geschichte des Hauses und wie die Hexenprozesse in der Mitte des 17. Jahrhunderts viel Leid über den Hof brachten.